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Sonntag, 15. Oktober 2017

Auch Superheldinnen waren mal Jugendliche - Wonder Woman: Warbringer

Superhelden Zeit ist immer! Darum bin ich natürlich fix dabei wenn irgendwo Superhelden Bücher erscheinen - insbesondere wenn es dann auch noch mehr oder weniger die einzige DC Heldin ist die ich wirklich gerne mag. Nämlich Wonder Woman. Und dann auch noch aus der Feder von Leigh Bardugo (ich liebe "Six of Crows" immer noch)! Count me in!


Auch eine Superheldin wie Diana alias Wonder Woman war mal ein Teenager. Und als Teenager auf einer Insel voller Amazonen muss man sich beweisen - ganz egal welchen Rang man hat und wer seine Mutter ist. Genau so geht es Diana, weshalb sie sich für ein Wettrennen unter den schnellsten Amazonen anmeldet und sich ihres Sieges eigentlich sicher ist.

Würde sie nicht mitten im Wettlauf den Untergang eines Schiffes außerhalb der Insel mitverfolgen - und eine scheinbar Überlebende in den Fluten des Meeres entdecken. Es gilt für Diana zu entscheiden was wichtiger ist: Den Wettkampf zu gewinnen oder ein Menschenleben zu retten - was eigentlich gegen den Kodex der Amazonen auf ihrer eigenen abgelegen und sicheren Insel widerspricht.


"Wonder Woman: Warbringer" ist ein schönes Buch, nicht nur weil wir es mit einer Jugendlichen Superheldin zu tun bekommen, sondern weil sie eigentlich mit den selben Problematiken zurecht kommen muss wie so gut wie jeder andere Teenager auch. Sie muss sich in der Gruppe beweisen, darf sich nicht auf ihre Verwandschaft verlassen und muss ihren Platz für sich selbst finden. Was ist ihr wichtiger - gegen die Regeln zu verstoßen und dafür aber ein Menschenleben zu retten oder die Sicherheit der gesamten Amazonen zu gewährleisten und dafür ein Menschenleben zu opfern.

Doch das ist natürlich nur der Anfang. Denn sonst wäre die Geschichte recht schnell gegessen. Denn wer Wonder Woman kennt, der kann wahrscheinlich erahnen welchen Weg sie einschlagen wird und darf sich damit auf ein Abenteuer außderhalb der Amazonen Insel freuen. Ein erster Kontakt von Diana mit einer viel größeren Welt, mit anderen Menschen, mit Männern und mit Feinden. Sie muss ihre eigenen Entscheidungen treffen und sich selbst einen Weg zum Ziel finden. Und das alles mit einer sehr großen Last auf den Schultern, denn ein großes Schicksal wird von ihr bestimmt werden.

Die Story ist erfrischend und spannend, gerade weil mit der Amazone und den restlichen Protagonisten zwei komplett verschiedene Welten aufeinander treffen. Es geht um Vertrauen und Freundschaften, Ziele und Wege zum Ziel. 

Obwohl das ganze extrem spannend und superheldenmäßig klingt, fehlt dann aber während des Lesens doch irgendwas. Was es genau ist ist schwer in Worte zu fassen. Der besagte Funke der nicht überspringen will. Klar wird Diana hier in eine komplett neue Welt gestoßen und auch in den Filmen zum Beispiel ist ihr Charakter eher reserviert. Doch diese Reserviertheit kommt eher ein bisschen flach rüber. Die Story nimmt zwar Fahrt auf und es passieren einige actionmäßige Kämpfe aber trotzdem hat man das Gefühl, dass einiges hier sehr langsam von statten geht. Woran das genau liegt ist schwer zu sagen, aber irgendwie fühlt sich Diana außerhalb der Amazonen die ganze Zeit immer noch als Fremdkörper an. Es fehlt an ETWAS - was auch immer es sein mag.

Schade eigentlich, denn nach "Six of Crows" war ich extrem verliebt in Leigh Bardugo. Vielleicht waren auch deswegen die Erwartungen so hoch. Aber Leigh Bardugo fühlt sich scheinbar in ihrere eigenen Welt wohler, denn ihre eigenen Charaktere haben viel mehr Leben und Emotion. Schwierig einer so bekannte Figut neues, spannendes und vor allem innovaties Feuer einzuhauchen aber für mich leider nur mittelmäßig.

Superhelden Fans und Wonder Woman Fans werden auf jeden Fall trotzdem ihren Spaß haben und auch ich hatte meine unterhaltsamen Lesestunden mit "Wonder Woman Warbringer". Zudem freue ich mich extrem auf neue (eigenständige) Sachen aus er Feder von Leigh Bardugo. Aber die Kombination aus beidem war nun mal eben nicht so der Burner für mich.


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