Drop Down MenusCSS Drop Down MenuPure CSS Dropdown Menu

Donnerstag, 17. August 2017

Erste mollige Liebe - The Upside Of Unrequited

Es ist mal wieder Zeit das ich euch (endlich) die Rezension von unserem letzten Kindred Readers (schaut euch gerne mal auf Instagram nach uns um) Buchclub Buch nachliefere. Wird auch schon Zeit, denn im Juli haben wir "The Upside Of Unrequited" gemeinsam gelesen.


Molly Peskin ist ein ganz normaler etwas molliger Teenager. Doch bis heute hatte sie nur 26 Crushes aber noch keinen richtigen Freund. Noch nicht mal einen ersten Kuss. Im Gegensatz dazu ist ihre Zwillings-Schwester Cassie eher eine kleine Dating Queen und versucht sich durch die Welt.

Als Cassie dann allerdings scheinbar zum ersten Mal richtig verliebt ist in ein anderes Mädchen will sie umso mehr, dass ihre Zwillingsschwester endlich zu ihren ersten Erfahrungen kommt. Es werden Verkupplungsversuche gestartet und Molly wird mitten ins Dating Leben geschubst - doch dabei stößt sie gleich auf zwei interessante Typen, die ihr Interesse wecken. Aber so ganz ohne Erfahrung hat Molly umso mehr Angst davor abgewiesen zu werden.


"The Upside Of Unrequited" ist auf jeden Fall ein sehr unterhaltsames und schnell gelesenes Buch über mollige Mädchen, Liebesbeziehungen und vor allem die ersten Dating Erfahrungen.

Allerdings muss man gestehen, dass die Story ein wenig sehr vorhersehbar ist und darum stellenweise ein bisschen zehrend. Schon von Beginn weg kann man relativ schnell ausmachen mit welchem Boy hier etwas gehen wird und worauf das ganze hinauslaufen soll. Das nimmt dem ganzen ein bisschen die Spannung.

Ansonsten ist es auf jedenfall ein netter Read und auch sehr schön zu lesen gerade wenn man entweder selbst noch Jung und unterfahren ist oder sich damit an seine unsichere Teenager Zeit in den ersten Dating-Versuchen erinnern will.

Doch was auf jeden Fall ein klein wenig kritisch angemerkt werden sollte - es wird hier extrem viel Gewicht auf den reinen Fakt einen festen Freund zu haben gelegt. Fast scheint es als wäre Molly nicht komplett - fast schon abnormal - ohne Freund. Das empfinde ich ein klein wenig fraglich, ob man das unbedingt so ausarbeiten sollte. Gerade junge Mädchen sind doch oftmals sehr sensibel und sollten sich auch alleine wohl fühlen. Einen festen Freund zu haben ist natürlich ein schönes Gefühl, aber sollte nicht der Aspekt sein, über den wir uns selbst definieren. Natürlich ist und war das auch bei uns schon aber Literatur sollte diese "Abhängigkeit des eigenen Selbstwertgefühles von einem festen Freund" nicht unbedingt auch noch unterstützen.
Das Buch tut das zwar nicht generell, sondern will mehr eigentlich nur an die zumeist gegebene Situation erinnern und wahrscheinlich auch darauf aufmerksam machen. Aber dazu hätte ich mir ein bisschen mehr Standalone von Molly gewünscht.

Ein nettes Buch über erste Freunde und Jugend-Liebe aber auf jeden Fall mit dem ein oder anderen Punkt der mich gestört hat. Vielleicht auch weil meine Erwartungen dazu so hoch waren weil ich von der Autorin und "Simon VS The Homosapiens Agenda" nur so viel Lob gehört habe.



1 Kommentar:

  1. Hallo Nina!
    Über dieses Buch habe ich auch schon gehört, das es weit nicht so gut wie Simon vs. The Homosapiens Agenda sein soll. Schade eigentlich, weil mich dieses Buch der Autorin damals wirklich begeistert hat. Ich finde es auch immer ein wenig seltsam, wenn zehntausend mal (im Klappentext oder im Buch selbst) betont wird, dass die Protagonistin "mollig" ist. Ja wir haben es verstanden, sie ist ganz anders als alle anderen schlanken supertollen Jugendbuchcharaktermädels :D Ich denke ich muss mir nochmal eine eigene Meinung zu diesem Buch bilden, zumindest bin ich jetzt ziemlich neugierig :D
    Liebe Grüße,
    Hannah

    AntwortenLöschen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...