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Samstag, 3. Juni 2017

Der Start zum Dunklen Turm - Gunslinger

Stephen King - Der dunkle Turm - eine siebenbändige Reihe - ein Epos der immer wieder mal meine Neugierde geweckt hat. Jetzt wo im Spätsommer ein dazugehöriger Film rauskommen soll war der Drang wieder da. Also hab ich mir mal den ersten Teil mit in den Urlaub genomman und mich drangesetzt.


Roland ist der letzte Gunslinger. Auf seiner Mission streift er durch die Wüste auf der suche nach einem mysteriösen schwarzen Mann. Denn das Schicksal der Welt scheint an ihm zu hängen.


Ja die Zusammenfassung ist kurz. Sehr kurz. Aber das liegt auch daran, dass im ersten Band sonst leider nicht sehr viel passiert. Denn ich gebe zu - der Beginn ist schleppend und zieht sich doch einiges in die Länge. Und das sage ich, obwohl ich sonst selten etwas an Stephen King auszusetzen habe und all seine Skurrilitäten sonst einfach so akzeptiere

Die ersten paar Seiten sind noch wirklich interessant. Die Storygeschwindigkeit ist langsam aber hier merkt man noch die Schwere und Trägheit der Wüste und kann sich damit wirklich genial in die Geschichte hineinversetzten. Doch wartet man leider vergeblich darauf, dass irgendwann endlich etwas mehr passiert. Roland zieht so durch die Wüste und sinniert herum. Teilweise über Dinge, die man (wahrscheinlich nur zu diesem Zeitpunkt) noch gar nicht versteht. Aber man wartet eben irgendwie darauf, dass endlich was passiert.

Natürlich passiert zu Ende hin dann doch noch etwas. Wer hätte es gedacht - er findet den schwarzen Mann. Für wen das jetzt ein großer Spoiler war, der ist scheinbar wirklich mit viel zu überraschen. Denn für meinen Geschmack hätte das gut und gerne auch schon im ersten Drittel des Buches passieren können.

Wer eventuell den Trailer zum kommenden Film gesehen hat (ich habe ihn erst nach dem Lesen zum ersten Mal gesehen) der wird definitiv mit etwas ganz anderem rechnen. Und zum Glück habe ich ihn danach gesehen, denn sonst wäre ich von dem Buch wahrscheinlich noch enttäuschter. Der Trailer ist schnell und actionreich, zeigt gigantische Szenen - doch all das fehlt im Buch. Klar dient der erste Teil von sieben Stück primär als eine lange Einleitung, aber die ist einfach zu langwierig und ohne Abwechslung.

Zudem kommt, wer sich den Trailer ansieht, der spoilert sich nach meinen Informationen bis in den vierten Band. Zumindest habe ich das mal wo gelesen. Aber alleine der Gedanke, dass erst im vierten Band all das wirklich passiert und die Action losgeht lässt mich ein bisschen vorsichtig werden.

Denn trotzdem ist irgendwie ist die Neugierde trotz der extremen Längen und der fast schon zähen Geschichte geweckt und man möchte weiter der Spur von Roland folgen. Aber ich befürchte halt, dass nicht "nur" ein Buch zur Einleitung genügt hat, sondern das Tempo auch weiterhin so langsam bleiben wird. Doch da würde ich dann wahrscheinlich schnell komplett aufgeben.

Noch ist die Serie nicht ganz vom Tisch für mich, obwohl mir der Start nicht wirklich gefallen hat. Doch vielleicht überkommt es mich noch und ich kann die Energie aufbringen mich nochmals in diese Wüste zum dunklen Turm zu begeben. Wer weiß vielleicht packt mich der Epos irgendwann wirklich, doch der erste Teil hat nicht gerade seinen Beitrag dazu geleistet.


Kommentare:

  1. Oh je. Den Trailer habe ich nicht gesehen, aber das einzige was ich über die Reihe bisher im Kopf hatte, war eine totale Empfehlung. Eigentlich wollte ich sie mir deshalb früher oder später auch zulegen, aber bei den vielen Rezensionen aktuell, die das gleiche berichten wie du, werde ich das wohl doch lieber lassen. Danke für deine Meinung!

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    1. Ja ich dachte mir auch - so "schlecht" kann das doch gar nicht sein, wenn sogar ein Film drüber gemacht wird. Drum wollte ich es selbst lesen, aber mehr als der erste Teil wird es wohl nicht xD

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