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Dienstag, 4. April 2017

The Purge in klein - Achtnacht

Zwischendurch braucht es ein klein wenig Abwechslung - also war mal wieder ein Thriller angesagt. Wie perfekt, dass gerade der neue Sebastian Fitzek erschienen ist und so hab ich mir gleich mal "Achtnacht" geschnappt und gelesen.


Unvorstellbar aber wahr - es wurde eine Todeslotterie eingeführt. Am 08.08 um 08:08 geht es los und eine Person aus der Lotterie steht für 12 Stunden lang auf einer straffreien Abschussliste. Jeder kann in den Topf geworfen werden, denn die Nominierungen müssen einfach nur mit einem kleinen Beitrag bezahlt werden.

Es ist die erste Achtnacht und noch glaubt keiner so wirklich dran. Bis zu dem Zeitpunkt als Ben sein Gesicht überall im Internet sieht - und die Jagd beginnt. Doch wer hat ihn in den Topf geworfen und wie wird er 12 Stunden lang gezwungen seine vielleicht geschützte Umgebung zu verlassen?


"Achtnacht" war mal wieder eine Erfrischung zwischendurch. Wer sich bei dem Plot an "The Purge" erinnert fühlt, der liegt richtig, denn der Roman wurde von dieser Filmreihe inspiriert. Trotzdem bekommt er seinen eigenen Dreh, denn nicht alle Strafen sind für eine Nacht ausgesetzt - sondern nur die an einer einzigen Person.

Die Story geht ihren Weg und nachdem sich alles in einer einzelnen Nach abspielt ist sie durchwegs schnelllebig. Doch wer hier aller seine Finger mit im Spiel hat und was für Fäden gezogen werden um die Jagd zum Erfolg zu bringen - das ist die Frage die bis zum Schluss zu klären ist. Auf jeden Fall darf man sich auf eine Verfolgungsjagd einstellen, denn Ben ist durchwegs die ganze Nacht auf der Flucht und ihm wird keine Gelegenheit zum Verschnaufen gelassen.

Spannend - auf jeden Fall. Fitzek ist einfach ein Meister darin Geschichten zu schreiben die einem den Atem stocken lassen. Trotzdem ist "Achtnacht" sicherlich nicht das spannendste Werk. Die Story ist fesselnd und überrascht durchwegs immer wieder mit Wendungen die man eher nicht vorher gesehen hat. Aber so richtig Blut gefrierend ist die Geschichte nicht.

Das wird sie erst, wenn man darüber nachdenkt wie einfach umzusetzen und wie real diese Geschichte sein könnte. Alles was hier passiert wäre möglich und nicht allzu schwer realisierbar. Ist unsere Gesellschaft wirklich zu solchen Hetzjagden bereit und würden wir - nur weil uns Straffreiheit garantiert ist - auch zu Mördern werden? Für eine genügend hohe Summe an Gewinnprämie? Erschreckende Gedanken, die dem Thriller seinen Gänsehautfaktor dann eben doch geben und sicherlich nicht leicht zu beantworten sind.

Nicht der beste Fitzek den es bis jetzt gegeben hat, aber auf jeden Fall ein Werk, dass unsere Gesellschaft sehr kritisch betrachtet. Denn so weit hergeholt sind die Ereignisse wohl leider nicht. Auf jeden Fall aber spannend, unterhaltsam und kurzweilig - so wie man es von Fitzek gewöhnt ist. Und danach überlegt man sich wahrscheinlich zweimal wie man mit seinen Mitmenschen umgeht, denn sonst landet man vielleicht selbst noch im Achtnacht-Topf



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