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Montag, 27. Januar 2014

Der Gott des Todes - Reich der Götter 1

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ein Todesengel der in der Unterwelt dahinvegetiert weil er Selbstmord begangen hat. Klingt irgendwie düster und mysteriös.
Und ein bisschen böse Engel kann doch nicht so verkehrt sein.

Wenn man jedoch über das erste Kapitel hinweggekommen ist, kommt die große Überraschung. Den Todengel hin oder, lange hält sich die Geschichte nicht in der Unterwelt auf.

Azur wurde als Todesengel wiedergeboren, weil er in seinem Leben Selbstmord begangen hat. Doch obwohl er jetzt in der Unterwelt Seelen einsammeln soll, plagen ihn seine Erinnerungen an sein Leben. Insbesondere die Erinnerung an seine geliebte Frau.
Von Tag zu Tag verblassen diese Erinnerungen allerdings, doch Azur will sich damit nicht abfinden.
Er will zurück auf die Erde und herausfinden wer die mittlerweile fast unbekannte Frau für ihn ist und warum er Selbstmord begangen hat.

Doch um auf die Erde zurück zu gelangen muss er den Gott des Todes überlisten. Denn so einfach wir ein Todesengel nicht wieder lebendig auf die Erde zurück geschickt. Zum Glück hat der Todesgott eine kleine Schwäche - denn er liebt es zu wetten. Mit einem Trick und einer List schafft es Azur die Wette gegen den Gott zu gewinnen und darf wieder auf die Erde.

Ohne Erinnerungen und ohne Plan wie er herausfinden soll, warum er Selbstmord begangen hat wandert Azur nur durch die Welt zur damaligen Zeit des Mittelalters. Doch seine Erinnerungen lassen ihn nicht komplett im Stich, denn sobald er einen Gegenstand aus seiner Vergangenheit berührt sieht er schemenhaft sie Vergangenheit. Mittels dieser kleinen Flashbacks versucht er das Mysterium um seine Frau und seinen Selbstmord zu lösen. Dabei trifft er auf den Edelsmann Lord Numenez welchem er sich anschließt um auf den Maskenball des Königs zu gelangen. 

Denn dort scheint ein weiterer Teil seiner Vergangenheit auf ihn zu warten. Die Drachnträne - eine Kristall den Azur in seinen wenigen Erinnerungen gesehen hat. Er muss diesen unbedingt, denn vielleicht eröffnet sich dann seine gesamte Vergangenheit für ihn.


Das Buch handelt (ähnlich wie bei Alice in Zombieland) sehr wenig von dem, was ich mir erwartet habe. Ich dachte ich kriege hier einen Unterwelt Romander viel davon handeln wird, ob und wie man den Gott des Todes überlisten kann um wieder auf die Erde zurück zu kommen.
Doch dieser Part ist irgendwie sehr schnell erledigt und abgehackt. 
Dann streunt Azur nur mehr auf der Erde herum um seine Vergangenheit wiederzufinden.
Im ersten Moment ein wenig enttäuschend denn ich wollte definitv mehr von den Todesengeln.

Die Geschichte auf der Erde zur Zeit des Mittelalters in etwa ist allerdings nicht langweilig. Auf seiner Reise trickst der gute Azur so manchen Stadtwalter oder sogar den König aus um seine Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit aufzufrischen. Ein wenig hinterhältig aber damit durchaus amüsant der Kerl.

Alles in allem entwickelt sich "Der Gott des Todes" zu einer riesigen Schnitzeljagd die immer wieder ordentlich Fahrt aufnimmt und diverseste Schauplatzwechsel bietet. Langeweile kommt deswegen kaum auf. Die Geschichte hetzt beinahe von Rätsel zum nächsten Rätsel.
Allerdings war mir dieses ganzes hin und her gerenne und austricksen der anderen dann irgendwann doch zu viel und zu eintönig. Denn Stellenweise erscheint Azur mehr als der große Houdini als ein zurückgekehrter Todesengel auf der Suche nach seiner geliebten Frau.

Nicht schlecht aber auch nicht ganz mein Geschmack. Insbesondere weil der Klappentext etwas anderes vorspielt als der Leser dann bekommt. Ich hätte gerne mehr Unterwelt gesehen.

N9erz

PS: Vielen Dank an Ebooktalk.de für das Rezensionsexemplar!

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