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Donnerstag, 24. Oktober 2013

Wenn das was du zeichnest real wird - "Die Karte der Welt" von Royce Buckingham

Für Freunde und Leser von fantastischen Geschichten hab ich wieder mal einen neuen Bücher Review.
"Die Karte der Welt" von Royce Buckingham


Wex ist eigentlich Schweinehirte und arbeitet im Betrieb seines Vaters. Doch eines Tages steht ein Trupp der königlichen Garde vor seiner Tür und fordert seine Hilfe an. Denn während einer Expedition zur Karthographie des Königreiches Abrogan, welches von einem mysteriösien und undurchdringbaren Schleier eingeschlossen wird, ist der angestellte Karthograph unpässlich geworden. Und Wex hat eine Begabung zum Zeichnen.

So zieht Wex in ein Abenteuer mit der Garde und soll die Karte bis zu besagtem Schleier vervollständigen. Doch niemand hätte erwartet was passiert, wenn Wex Dinge zeichnet, die hinter dem Schleier auszumachen sind. Scheinbar scheint der Schleier genau bis dorthin zurückzuweichen wo Wex zeichnet und seine Zeichnungen an Ort und Stelle entstehen zu lassen.

Doch das was Wex zu Tage bringt, sind Orte und Kreaturen, sie seit hunderten von Jahren im Schleier gefangen waren und plötzlich wieder zum Leben erwachen. Und einige von ihnen dürsten nach Rache...

 

So sehr mit das Cover und der Klappentext dieses Buches in ihren Bann gezogen haben, so sehr muss ich leider sagen hat mich das Buch im Nachhinein leider enttäuscht.
 Ich habe mit der Entdeckung von unzähligen neuen und fantastischen Welten gerechnet, doch irgendwie erscheint es mir als würde gerade mal ein winzig kleiner Teil des so mysteriösen Schleiers aufgedeckt.
Und dahinter warten keine tollen neuen Welten sondern nur Ausgestoßene und faulige Wesen.

Dadurch wirkt das ganze über die Seiten verteilt etwas platt. Man erwartet die große weite Welt und bekommt gerade mal ein kleines Bergdorf, ein Flussvolk und einen architektonisch interessanten Turm. Mehr aber auch nicht. Keine gigantischen neuen Welten und Weiten.

Zudem war mir die Sprache in den Buch leider zu altbacken. Ich hatte mich schon auf so etwas eingestellt, da es sich um eine altertümliche Umgebung handelt doch irgendwie wirkte mir die Sprache zu aufgesetzt. Sie war weder "neutral" oder "modern" noch wirklch "altertünlich". Hatte ein bisschen den Anschein von gewollt aber nicht gekonnt.

So hat sich das Buch für meinen Geschmack hingezogen ohne wirkliche Spannung aufzubauen oder den richtigen Abenteuersinn zu erwecken. Ich habe es zwar bis zum Ende geschafft, war dann aber mehr oder weniger auch wirklich froh das es zu Ende war.

Nicht wirklich ein Fantasy Roman nach meinem Geschmack. Dazu fehlt dem ganzen ein wenig der Pepp.

N9erz

Dienstag, 8. Oktober 2013

12 Bars -12 Bier - The World's End

Wer "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" mochte und damit ein Simon Pegg Fan ist, der hatte allen Grund in den letzten Wochen ins Kino zu pilgern.

Denn dort war sein nächster Streifen "The World's End" auf der Leinwand zu sehen.


1 Stadt - 5 Jugendliche - 12 Bars - 12 Bier. 
Das schreit gerade so nach einem legendären Pub Crawl - der "Goldenen Meile" - und Gary King (Simon Pegg), Oliver, Andrew, Peter und Steven haben diesen in ihrer Jugendzeit bestitten.
Allerdings leider nicht durchgezogen.

Jahre später führen alle (außer Gary) ein geregeltes normales Leben. Doch Gary will die alten Zeiten aufleben lassen und die "Goldene Meile" endlich bezwingen. Mit Müh und Not und der ein oder anderen Notlüge schafft Gary es die alte Gang um sich zu versammeln und in ihre alte Heimat Newton Haven zurück zu bringen.

Nicht viel scheint sich verändert zu haben in der Kleinstadt und so ziehen die Fünf los um sich zu betrinken. Die ersten Bar verlaufen noch ohne wirkliche Probleme doch irgendwie haben die Fünf ein komisches Gefühl.
Als Gary dann auf der Toilette einer der Bars eine Auseinandersetzung mit einem Jugendlichen hat beginnt die Sache brenzlich zu werden. Denn in der handfesten Schlägerei fließt Blut - oder eher blaue Tinte. Die Bewohner von Newton Haven sind allesamt mit Robotern ausgetauscht worden und wollen jetzt auch die fünf Jugendfreunde übernehmen.

Die einzige Chance aus der Kleinstadt wieder herauszukommen scheint es die "Goldene Meile" zu bewinden. Doch am Ende wartet das letzte Pub - "The World's End".

 

Wer in den Film geht hat wahrscheinlich "Shaun of the Dead" und/oder "Hot Fuzz" gesehn und weiß worauf er sich einlässt.
Wirkt der Film anfangs noch relativ "ernst" so wird nach der ersten Roboter-Begegnung klar - das kann nicht gut ausgehen.
Wenn dann auch noch jede Menge Bier über die Tresen wandert kann alles nur im Chaos enden.
Und das Chaos lässt bis zum Schluss nicht nach.

Mit Comedy Elementen alla Simon Pegg ist der Film wirklich ein Lacher im positiven Sinne und bietet genau die Art von Story die man sich erwartet.
 
Ein würdiger Abschluss der Blood-and-Ice-Cream-Trilogie von Simon Pegg und Edgar Wright.
Definitv ein Muss für Fans von den beiden.

N9erz

Sonntag, 6. Oktober 2013

Metallica "live" auf der Kinoleinwand inklusive Trip durch die Apokalypse - Thorugh the Never

Metallica ist eine Metal Legende.
Jeder der Metal interessiert ist, sollte diese Band definitiv einmal in seinem Leben live gesehen haben. Wer das bis jetzt noch nicht geschafft hat, der kann dieses Erlebnis jetzt im Kino bei "Through the Never" nachholen.


Die Handlung ist im Prinzip ganz einfach erklärt - 93 Minuten lang kommt man in den Genuss einer live Performance von Metallica.
Wäre da nicht noch die Geschichte rund um Trip - den Roadie - die Musikvideo ähnlich in das Konzert eingestreut wird. Denn dieser kommt leider nicht in den Genuss sich das Spektakel in der ausverkauften Halle mit eigenen Augen anzusehen, muss er doch eine mysteriöse Tasche besorgen, aus einem Truck, der am Weg zu Halle auf der Straße liegengeblieben ist.
Das diese einfach Aufgabe dann in einem Apokalypse-ähnlichen Fight gegen einen der Horseman ausartet hätte wohl auch Trip nicht erwartet.

 

 Die Beschreibung mag jetzt zuerst nach einem "richtigen" Film klingen, doch hier sei nochmals klargestellt, dass "Through the Never" hauptsächlich eine Live Konzert ist. Die Story rund um Trip beschränkt sich alles in allem wahrscheinlich nicht einmal auf 20 volle Minuten. Diese sind aber umso mysteriöser und verstörender.

Aber zuerst zu dem Hauptteil. Die Performance von Metallica ist sowohl wirklich live als auch auf der Kinoleinwand ein Wahnsinn! Die Bühnenshow, die Performance, das Amiente, die Fans - hier stimmt einfach alles für ein unvergessliches Konzerterlebnis.
Genau das kommt auch bestens auf Leinwand gebannt für den Zuschauer rüber.
Die Stimmung im Kino gleicht dabei weniger einem Film als viel mehr einem realen Rock oder Metalkonzert.

Positiv dazu beigetragen hat sicherlich auch der Fakt, dass es mir vergönnt war die Abendpremiere des Filmes am Donnerstag vor Release anschauen zu dürfen - vielen Dank hierfür an Volume und 88.6 - Der Musiksender! Ein Kinoabend mit Desperados und Popcorn - einfach nur perfekt.
Wenn das Kino demnach auch noch mit lauter Musik-Fans gefüllt ist, kann es durchaus vorkommen, dass das Publikum mitklatscht, mitsingt und an so mancher Stelle vereinte "LAUTER" Rufe zu vernehmen waren ;)


Kommen wir aber auch zur Story rund um den Roadie. Vorweg sei hier angemerkt:
- SPOILER ALARM -
Um wirklich auf Trip's Geschichte eingehen zu können ist es leider auch notwendig seine Geschichte in einigen Punken zu verraten. Ich will nicht die gesamte Story erzählen, aber um meine Interpretation nachvollziehbar zu machen ist ein Grundriss leider notwendig.

Dass es sich bei Trip um einen wirklichen Metallica-Fan handelt ist wohl kaum zu übersehen, dass er dann während des Konzert weggeschickt wird, um ein "ach so wichtiges" Paket zur Konzerthalle zu bringen ist nicht gerade das, was er sich von diesem Abend erwartet hatte.
Hilft nichts - Kopf hoch, Pille in den Mund und ab auf die Straße das Paket holen.
Was dann passiert gleicht einer Apokalyse - leere Straßen, ein fataler Autounfall, ein Aufstand zwischen Maskierten und Polizei, ein Horseman mit Gasmaske und so einige erhängte Personen auf den Straßen. 
Irgendwann scheinen dann alle einfach nur mehr hinter Trip her zu sein. Der versucht jedoch weiterhin einfach nur seinen Job zu machen. Nach einigen Eskarpaden kommt er endlich beim gesuchten Truck an und findet sein Paket - eine Tasche. Mit der Tasche bewaffnet macht er sich auf den Weg zurück in die Halle, nach einer letzen Konfrontation mit dem Horseman.
Das Problem - als er in der Konzerthalle ankommt ist das ganze Spektakel längst vorbei - die Tasche, deren Inhalt ungeklärt bleibt, hat dafür niemand gebraucht.

Was er bei der Geschichte rund um Trip auf sich hat bleibt der eigenen Fantasie überlassen. Auch den Inhalt der mysteriösen Tasche bleibt verborgen.
Im Internet kursieren unzählige Meinungen dazu, von neuen Lyrics für ein Album bis hin zu unverkauften Kopien von "St. Anger" geben die Meinungen bunt und kurios durcheinander.

Doch meine Idee ist eine andere. Was in der Tasche drinnen ist, ist in Wirklichkeit belanglos. Denn Trip musste sie unbedingt holen, gebraucht wurde sie für das Konzert allerdings nicht. Dass er dafür das gesamte Konzert verpasst hat ist der einzige Schaden der davongetragen wurde.
Doch genau um diesen Schaden geht es während seiner Geschichte. Denn für ihn geht draußen eine Welt unter (und vielleicht auch für alle anderen Menschen auf der Straße die nicht bei dem ausverkauften Konzert dabei sein können) weil der das Mega Spektakel nicht selbst miterleben darf. Die eingeworfene Pille tut ihr übriges dazu und verschafft Trip den schlimmsten "Trip" den er jemals erlebt hat obwohl es sich um einen ganz einfach Job handelt - im Endeffekt einfach nur sinnlos für ihn weil niemand die Tasche gebraucht hat.

-SPOILER ENDE-

Ein echt genialer Live Film, der mit Hilfe des Roadies auch noch extremst die Fantasie und einige Überlegungen anregt. Eine Verherrlichung von Metallica auf der Leindwand - wobei hier wirklich einfach nur die musikalische Genialität einer der besten Metalbands auf Filmrolle gebannt wurde.

N9erz

PS: Fotos by Volume von der Premiere gibts hier!

Star Wars Spezial auf der Vienna Comix

Die Zeit kann nie schnell genug vergehen bis zur nächsten Vienna Comix Messe in den MGC Hallen.
War es am Sonntag noch so nah, so rutscht es jetzt wieder Wochen in die Ferne.

Was das ganze etwas erträglicher macht, diesmal durften wir uns über eine Messe im Stern von Star Wars freuen!


Wer an diesem Sonntag nicht zu den Frühaufstehern gezählt hat, die schon vor 10:00 in der Schlange standen, der musste mit Wartezeiten bis zu einer halben Stunde auf Einlass rechnen. Der Ansturm war wieder Mal enorm und regelrecht galaktisch. 

Fans und Freunde von Comics, Anime und Manga und vor allem natürlich Star Wars durften sich dafür nach dem anstellen wieder mal über alle möglichen Schätze freuen und in einem Paradies von Angeboten stöbern.








Für mich als Star Wars Liebhaber hätte meine Geldbörse gar nicht dick genug sein können. Wäre ich nicht voraus schauen schon mit einem relativ knappen Budget hingefahren, so wäre mein Konto heute wahrscheinlich komplett leer gefressen.
 So durften nur Geniale Boba-Fett Eiswürfelformen und ein paar Star Wars Fenster/Auto Sticker den Weg mit mir nach Hause finden.

Die Halle war wie immer prall gefüllt. Ein vorwärtskommen war stellenweise schon ziemlich schwer. Die Comix könnte definitv bald eine Platzerweiterung brauchen bei den vielen Anhängern die regelmäßig hinpilgern.

Ich freu mich wie immer schon auf die nächste Comix und die Zeit bis dahin kann gar nicht schnell genug vergehen.


N9erz


Dienstag, 1. Oktober 2013

Gaming im Rathaus - Gamecity 2013

Letztes Wochenende war es wieder so weit!
Wien und besonders das Rathaus wurde von den Gamern geflutet.

Gamecity 2013 war angesagt.


Vor dem Wiener Rathaus, in den Arkaden des Rathauses und in einem Stock sind von Freitag bis Sonntag die unterschiedlichsten Konsolen eingezogen. Neben den altbewährten Systemen von PS3, Xbox 360 oder der Wii waren natürlich auch die neuen Next Gen Konsolen mit am Start!

So durften die unterschiedlichsten Titel von Knack über Ryse bis hin zu Forza auf der nächsten Generation der Spielekonsolen angetestet werden.


Außerdem waren natürlich auch die heiß erwarteten Spiele der nächsten Wochen und Monate bereits bereit angetestet zu werden.
So durfte im Beyond-Truck der Cineastische Knüller von Quantic Dreams "Beyond: Two Souls" angetestet werdne oder auch das Piratenschwert zum vierten Teil von Assassins Creed gezückt werden.


Für Verpflegung und Unterhaltung jeglicher Art war auf der Gamecity auf jeden Fall gesorgt.

Eines meiner persönlichen Highlights alle Jahre wieder auf der Gamecity war Uli Schröder.
Der Disney Zeichner war wieder vor Ort und zeichnete den glücklichen Frühaufstehern die Nummern für seine Kunstwerke ergattern konnten diverseste Disney Figuren aus Entenhausen.
Jedes Jahr wieder eine schöne Erinnernung für zu Hause und das Anstellen auf jeden Fall wert.


Die Next-Gen kann kommen, Wien wurde darauf vorbereitet.
Jetzt muss es nur noch November werden...

N9erz 

PS: Fotos by Volume.at