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Montag, 27. Mai 2013

Thriller Time - Todesherz (Karen Rose)

Es wird wieder Zeit um etwas Spannung ins Lesevergnügen zu bringen!
Darum gibts heute "Todesherz" von Karen Rose.


PLOT:
Lucy Trask ist Gerichtsmedizinerin und arbeitet im Leichenschauhaus. Den Anblick von Leichen ist sie tagein tagaus gewöhnt. Doch als sie auf ihrem allmorgendlichen Lauf durch den Park eine verstümmelt Leiche findet schockiert selbst sie deren Anblick. Zunge und Herz wurden fachmännisch entfernt. Detective J.D. Fitzpatrick nimmt sich dem Fall an.
Wenige Stunden später geht das Grauen weiter, denn Dr. Trask findet das entfernte Herz in ihrem Wagen. Ab diesem Zeitpunkt steht fest, irgendjemand bezieht Lucy Trask persönlich in seine grauenvollen Morde mit ein. Doch wer könnte einen solchen Rachefeldzug gegen Lucy planen und welche Beweggründe stehen dahinter?

RESUME:
"Todesherz" ist ein Thriller der nicht langweilig wird, aber (zumindest mich) auch kaum wirklich gefesselt hat. Als großer Fan der Reihe "Todesbräute - Todesspiele - Todesstoss" von Karen Rose hatte ich mir wahrscheinlich etwas mehr erwartet. Vielleicht liegt es auch daran, dass man es hier nicht umbedingt mit einem psychotischem Killer zu tun hat.

Ich habe "Todesherz" trotzdem zu keinem Zeitpunkt als einschläfernd empfunden. Die Geschichte baut sich wunderbar auf, verstrickt sich immer mehr bis man gegen Ende auch noch die gesamten Geschehnisse zurückverfolgen kann.

Was mich streckenweise verwirrt hat war der zweite Strang der Geschichte. Gegen Ende erklärt sich dieser zwar auch, allerdings wird ohne viel Einführung ein Privatermittler in das Geschehen früher oder später miteinbezogen, der gegen Anfang so gar nichts mit der Geschichte zu tun haben scheint. Das hat bei mit zeitweise dazu geführt, dass mich dessen Kapitelabschnitte so gar nicht interssiert haben.

Ein Thriller der nicht umbedingt von allzuviel Blut und Grausamkeiten lebt, aber auch durch die persönliche Note der Gerichtsmedizinerin und des Detectives überzeugt.

N9erz

La Divina Commedia und Robert Langdon - Inferno by Dan Brown

Am 14.Mai war es für viele endlich so weit und das warten hatte ein Ende.
Endlich ist der neue Dan Brown Roman "Inferno" erhältlich.
Nach seinen Bestsellern "Illuminati", "Sakrileg" und "Das verlorerne Symbol" endlich der vierte Teil der Robert Langdon Reihe.

Ich muss persöönlich eigentlich sagen, dass ich keinen einzigen Dan Brown bis jetzt gelesen habe. Alleine der Hype um die Bücher und dann noch den Film war mir bei weitem zu viel und hat für mich eher dazu geführt die Finger von den Büchern zu lassen.
Doch diesmal hab ich mich überwunden und meinen ersten Dan Brown in die Hand genommen und gelesen.


PLOT:
Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus auf. Seine Erinnerungen an die letzten Tage fehlen, er weiß nicht einmal in welcher Stadt er sich befindet. Die Diagnose der Ärzte: er wurde angeschossen, zum Glück nur ein Streifschuss der genäht werden konnte.

Plötzlich dringt eine fremde Person in das Krankenhaus ein und will ihren Job zu Ende bringen: Robert Langdon töten. Doch eine aufmerksame Ärztin, Sienna Brooks, schafft es gerade noch den Professor aus dem Krankenhaus und in ihre Wohnung zu retten.

Dort beginnt das Abenteuer von Professor Langdon wirklich. Er befindet sich in Florenz und hat keine Ahnung wieso und wie er dort hin gekommen ist. Doch in seinem Jacket könnte die Lösung dafür sein: ein kleiner manueller Projektor. Das Bild das er projiziert ist schrecklich. Das Gemälde "Mappa dell'Inferno" zu Dante Aligheris "Divina Commedia" - "Die Göttliche Komödie".


Doch etwas an dem Gemälde stimmt nicht und so beginnt die Suche von Robert Langdon nach den verborgenen Zeichen rund um Dante und dessen zehn Kreise zur Hölle. Gleichsam damit die Klärung wer es auf den Tod des Professors abgesehen hat.

Cerca - Trova

RESUME:
Wie gesagt für mich mein erster Dan Brown. Vielleicht hat mich dieser gerade wegen des Subjektes von Dantes "göttlicher Komödie" angesprungen. Außerdem wollte ich den Hype mal verstehen.

Die Geschichte steigt richtig schnell ins Geschehen ein und findet ihren Lauf. 
Die ein oder anderen Rätsel und Zusammenhänge bleiben zu Beginn offen und verstricken sich im Laufe der Geschichte immer mehr zu einem einheitlichen Ganzen.
Dadurch bleibt das Lesen zu jeder Zeit spannend und findet kaum eine Ruhepause.

Allerdings ist die Art wie sich die Geschichte fortsetzt immer die Gleiche. Ein Rätsel muss gelöst werden, mann rennt zu einem Gemälde, einer Statue oder Ähnlichem und findet die Lösung inklusive neuem Rätsel.
Klingt so banal zusammengefasst ziemlich eintönig, ist es im Endeffeckt aber genau nicht.
Wer vielleicht die anderen Dan Browns gelesen (oder vielleicht den Film) gesehen hat mag in dieser Vorgehensweise vielleicht auch erkennen, dass es wohl genau darum bei Dan Brown geht. Da kann ich mir schon vorstellen, dass Dan Brown Liebhaber vielleicht irgendwann gelangweilt sind.

Durch die Symbolik der unterschiedlichen geschichtlichen Elemente wird das ganze dann noch etwas lehrreich. Auch wenn man sich selbst nicht für Kunstgeschichte interessiert so wird die Information die man in diesem Sektor erhält doch nie zu viel.

Insgeheim geht es dann im Gesamten ja nicht nur um einen kunstbegleiteten Ausflug durch Florenz, sondern wirklich um ein wichtiges Thema das die gesamte Weltbevölkerung betrifft. Aber darüber will ich nicht zu viel verraten sonst wird vielleicht noch gespoilert ;)

Ich habe es auf jeden Fall genossen "Inferno" zu lesen und bin stark dazu verleitet auch die "Göttliche Komödie" in meine Büchersammlung aufzunehmen. Allerdings weiß ich nicht ob das für mein Roman, Krimi und Thriller geschädigtes Hirn nicht vielleicht ein bisschen zu schwerer Stoff ist.
Der ein oder andere Dan Brown wird es jetzt vielleicht auch noch in meine Leseliste schaffen ;)

N9erz

Donnerstag, 23. Mai 2013

Kalter Drogenentzug in einer verlassenen Waldhütte - Evil Dead

Einmal habe ich mich wieder darauf eingelassen mir einen Horror Film im Kino anzusehen.
Hin und wieder ein bisschen Grusel kann ja eigentlich dann auch wieder nicht schaden.
Solange es eine Hand oder einen Arm gibt in den man sich verbeißen kann ;)


Die Story beginnt wie so viele andere auch. 5 (mehr oder weniger) Jugendliche fahren in eine abgelegene Hütte im Wald. Grund dafür: Mia soll durch einen kalten Entzug und das ohne Ausweg da sie schon einmal beinahe an einer Überdosis gestorben ist.

Die Hütte ist weitestgehend intakt, allerdings stinkt es erbärmlich. Im Keller finden die Fünf ein Bild des Grauens. Jede Menge tote geopferte Katzen, eine Brandstelle und ein ein altes Buch auf einem Altar. Alles schreit nach Hexenkult.

Eric kann es nicht lassen und nimmt das Buch mit. Trotz unzähler mysteriöser Warnungen in dem Buch liest er daraus laut vor...
Keiner der Fünf ahnt was er damit losgelassen hat. Doch Mia versucht mit dem Auto zu flüchten und überfährt dabei ein beinahe ein altes Dämonenmädchen, dass danach von ihr Besitz ergreift. So nimmt das Grauen seinen Lauf und bis zum Ende des Tages sollen alle sterben...


Naja ob es sich dabei dann wirklich um das Grauen schlecht hin handelt bin ich mir nicht ganz so sicher. Das Filmplakat verspricht ja so einiges, gehalten wird dabei leider (oder zum Glück - je nach Betrachtungsweise) nicht viel.

Im Grunde ist Evil Dead ein Remake aus dem Jahre 1981. Das Original kenne ich leider nicht aber das Remake ist nicht gerade der Burner. Handelt es sich doch in irgendeiner Form wieder um einen Horror Film in dem Jugendliche (Klischee 1) in einem Wald (Klischee 2) in einer verfallenen Hütte (Klischee 3) von unbekannten Dämonen besessen werden (Klischee 4) und alle bis zum Ende des Tages sterben sollen (Klischee 5).
Lässt man dabei noch einen Hund sterben (Klischee 6) dann wird das ganze noch dramatischer ;)

Somit hat der Film nicht wirklich etwas, was man nicht schon aus anderen Horror Filmen kennt. Die Umsetzung davon ist schön blutig (schon beinahe Splatter), ordentlich grausig und ein bisschen psychotisch.
Aber dann doch in keinster Weise der schockierendste Film den ich jemals gesehen habe.

Was ich allerdings wirklich bemerkenswert finde ist die von Jane Levy. Kennt man sie bisher hauptsächlich aus der TV-Serie Suburgatory als zynische und sarkastische Großstadt-Göre die in die Vorstadt zieht, so lernt man sie hier auf eine ganz andere Weise kennen. Nämlich als Junky, von Dämonen besessenen Irren und blutige Kämpderin. Ihre Darstellung der verrückten Mia hat mich stellenweise wirklich sehr fasziniert.

Alles in allem, ein Horrorfilm wie jeder andere, mit viel Blut und Splatter gemischt. Wer dazu noch auf die Schimpftiraden von alten Dämonen steht, des sollte sich Evil Dead wahrscheinlich auf jeden Fall anschauen.

N9erz

Montag, 20. Mai 2013

Vin Diesel und Paul Walker auf der Leinwand kann nur eines bedeuten - Fast and Furious 6

Verlängertes Wochenende ist eindeutig Zeit für verlängerten Kinospaß!
Diese Woche startet "Fast and Furious 6" in unseren Kinos und ich habe mir gleich mal die Premiere inklusive Triple Feature reingezogen.
 

Der ein oder andere mag es bemerkt haben. Es ist bereits der sechste Teil der "Fast and Furious" Reihe und trotzdem ein Triple Feature? Ja, nämlich nur mit den Teilen 4, 5 und 6!
Warum gerade die letzten drei Teile lässt sich auch sehr leicht erklären, da hier die Storyline der Filme doch etwas in einander übergreift.

Aber bleiben wir jetzt beim neuen und sechsten Teil.
Man bekommt im Kino was man erwarten kann. Jede Menge Auto, Rennen, Frauenärsche, Geballer und Action.
Dominic Toretto (Vin Diesel), seine Schwester Mia und Brian O'Conner (Paul Walker) sowie das ganze Team haben ihr kriminelles Leben eigentlich an den Nagel gehängt. Mit den Millionen aus Teil 5 macht sich Team auf der Welt verstreut ein schönes Leben.
Doch dann taucht unverhofft Agent Hobbs (Dwayne "The Rock" Johnson) bei den Torettos auf. Allerdings nicht um sie festzunehmen, sondern um ihre Mithilfe zu bitten. 

Denn seit Wochen stiehlt eine perfekt abgestimmte Verbrecherbande wichtige Dokumente der Regierung. Alles in allem aber noch kein Grund für Dom und sein Team wieder einzusteigen. Doch Hobbs hat ein Ass im Ärmel. Eine Fotoaufnahme von Dom's totgeglaubter Freundin Letty Ortiz - aufgenommen vor einer Woche.

Dom trommelt sein gesamtes Team zusammen, denn Letty gehört zu Dom's Familie und er will sie zurück holen wenn sie unerwartet noch am Leben ist.
So ziehen Hobbs und Dom gemeinsam mit dem gesamten Team wieder auf die Straßen um die Bande rund um Owen Shaw zur Strecke zu bringen. 
Der Deal: Hobbs bekommt Shaw und Dom bekommt Letty sowie einen garantierten Freispruch für alle aus seinem Team.

"Fast and Furious 6" überrascht sicherlich nicht mit einerm komplett neuen Film. Man bekommt das, was man bezahlt hat. Fette illegale Straßenrennen durch die Stadt, Crashs auf voller Linie und das Ganze noch gemischt mit schneller Action und Schießereien.
 Ein "Fast and Furious" Film wie man ihn haben möchte.

Zusätzlich dazu fahren diesmal auch etwas größere Geschütze auf. Wer den Trailer kennt (Achtung vielleicht kleiner Spoiler für alle die den Trailer nicht kennen) weiß dass man sich auf Panzeraction freuen kann. Zum Drüberstreuen darf dann auch mal ein Flugzeug nicht fehlen.

Die Story ist wie sie sein soll. Geradlinig, einfach und beinahe nebensächlich will man doch eigentlich nur die Action sehen. Trotzdem kommt durch das Wiederauftauchen von Letty sogar ein klitze kleines Bisschen Gefühl in die Sache.

Man darf sich eben auch natürlich nicht den übermäßigen Realismus erwarten auf der Leinwand. Es ist und bleibt nun mal ein "Fast and Furious" Streifen. Am besten hinsetzen mit Popcorn und Cola und Hirn ausschalten.

Der Film war definitv sein Geld wert und das Triple Feature zu keinem Zeitpunkt langweilig.


N9erz

PS: Wer schon gespannt ist welchen Herausforderungen das Team in Teil 7 gegenübersteht der sollte sich definitv dem Abspann widmen!
Ein kleiner Teaser wartet dort schon Off-Credit und der verspricht so einiges!

Samstag, 18. Mai 2013

It's My Life - Mr. Jon Bon Jovi live in der Krieau Wien

Vormittag 08:00 - sonnig
Mittags 12:00 - das Wetter hält
Nachmittags 16:00 - das Wetter hält
Abend: 20:00 - es beginnt zu regnen und Jon Bon Jovi geht auf die Bühne


Wer hätte das gedacht bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 30%, dass es natürlich genau zu Beginn des Konzertes zu regnen beginnt.
Das ganze hat die 55.000 Fans allerdings nicht daran gehindert die Show zu genießen und das Konzert-Spektakel zu feiern.

Eingeheizt wurde der Fangemeinde von den "Make Makes" und dem österreich Export "Christina Stürmer". Auch für diese beiden Bands ein definitives Spektakel, denn so schnell wird wohl keiner mehr auf einer solch gigantischen Bühne spielen.

Und die Bühne war wirklich ein Spektakel.
Die Trabrennbahn in der Krieau hat sich beinahe über Nacht in einen riesen Cadillac namens Sonja verwandelt.


Vor so einer Kulisse kann die Show ja beinahe nicht mehr schiefgehen. Der regen hätte nicht unbedingt sein müssen, allerdings hat sich zumindest einer (wenigstens am Anfang) über den Regen gefreut - Mr. Bon Jovi selbst. Hat er doch erst vor kurzem ein Konzert auf Grund eines Allergieanfalles unterbrechen müssen so war der Regen diesmal ein Segen für ihn. War in einem Interview kurz vorher seine Reaktion auf die Erklärung, dass es sich um eine Trabrennbahn haltet, noch ein kurzes aber bündiges "Shit".

Aber ein wenig Wasser von oben kann eine Legende der Rock Musik definitv nicht stoppen. Wurde der Regen auch im Verlauf des Konzertes etwas stärker, so heizte Bon Jovi mit alten als auch neuen Hits ein.
Ohrwürmer wie "It's My Life", "You Give Love A Bad Name", "Wanted Dead Or Alive", "Have A Nice Day" und "Living On A Prayer" durften dabei natürlich fehlen.


Definiv ein Konzert Highlight des Jahres

N9erz

PS: Fotos gibts natürlich wieder von Volume.at hier.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Schwedischer Kräutergarten - Ikea FRÖER Selbstversuch

Ich besitze ja grundsätzlich keinen grünen Daumen.
Jegliche Art von Pflanze die mich nur sieht schein irgendwie ihren Lebenssinn zu verlieren und lieber zu sterben als in meiner Umgebung zu leben.

Trotzdem hatte ich gestern einen grünen Anfall und wollte unbedingt Pflanzen. (Oder zumindest eine für den Anfang.)
Da ich allerdings auch noch zwei Stubentiger daheim habe ist das gar nicht so leicht, denn immerhin kann es ja doch mal vorkommen, dass für Katzen eine Zimmerpflanze giftig ist.
Ich habe mich kurzerhand für einen kleinen Dracaena Marginata (auch Drachenbaum) für den Anfang entschlossen.
Davon sollten meine zwei Katzen zwar auch nicht unbedingt kosten aber das werde ich mal beobachten, ob sie sich daran halten. Bis die zwei kapiert haben dass Pflanzen tabu sind bleibt der kleine Drachenbaum einfach mal in einem Zimmer außer Reichweite und eine "Zusammenführung" findet nur unter Aufsicht statt ;)


In meinem IKEA-Rausch in der Pflanzenabteilung habe ich dann einem noch größeren Experiment zugestimmt.
Ich habe mir das Anzuchtsset FRÖER gekauft und bin überzeugt davon (naja zumindest behaupte ich das jetzt Mal), dass ich es schaffen werde.

Das Set beeinhaltet 3 Pappbecher, 3 Stück Erdblöcke und 3 Samenpäckchen je für Basilikum, Thymian und Koriander.
Nach der beiliegenden Anleitung habe ich das ganze jetzt schon eingepflanzt und jetzt heißt es wohl mal warten. 


Ich werde euch berichten ob mein zerstörerischer "Nichtgrüner Daumen" wieder zugeschlagen hat oder ob Kräuter vielleicht resistent genug sind um bei mir zu überleben ;)

N9erz

Samstag, 11. Mai 2013

Den Tod im Blick - Numbers

Es ist mal wieder Zeit für etwas Lesestoff!
Diesmal ein Buch, dass mich rein von der Idee her sehr interessiert hat, ob es das gehalten hat was es versprochen hat werd ich euch natürlich erst zum Schluss verraten.


PLOT:
Jem hat eine Gabe, doch eine, die sie eigentlich gerne nicht hätte. Wenn sie Personen in die Augen sieht, erscheint ihr eine Zahl, ein Datum. Das Sterbedatum der Person. Das hat sie bitter erfahren müssen, als ihre Mutter an einer Überdosis gestorben ist.
Seit dem lebt sie eher zurückgezogen bei einer Pflegemutter und wandert als Einzelgängerin durch die Welt. Von ihrer Gabe hat sie niemandem erzählt.
Doch dann lernt sie Spider (in der deutschen Ausgabe Spinne) kennen und findet zum ersten Mal seit dem Tod ihrer Mutter eine Person die sie näher in ihr Leben lässt. Doch Jem weiß, die Zeit von Spider ist nicht mehr allzulang. 

Auf einem Ausflug durch London bemerkt Jem etwas schreckliches. Alle Personen um sie herum scheinen die gleiche Zahl zu haben - Heute. Gewarnt bringt Jem den verdutzten Spider dazu das Gelände zu verlassen. Nur kurze Zeit später bricht das London Eye dort zusammen, wo Jem und Spider gerade noch unterwegs waren. Doch gerade diese Flucht verstrickt die beiden in eine Verfolgungsjagd, die die beiden Teenager nicht erwartet hätten.
Als Verdächtige oder Zeugen werden die beiden von der Polizei gejagt und begeben sich auf die Flucht. 
Doch werden sie der Justiz entkommen? Und was wird aus Spider? Kann Jem sein Schicksal vielleicht doch verändern?

RESUME:
Der Klappentext von "Numbers" geht definitv nicht so tief in die Story hinein, wie meine Plot-Beschreibung gerade. Denn hier kann man eigentlich nur lesen, dass Jem die Gabe hat den Todestag anderer Personen zu sehen. Dadurch waren meine Erwartungen an das Buch vielleicht etwas andere als das, was ich dann bekommen habe.

Ich hatte eigentlich mehr damit gerechnet, über das Dilemma zu lesen, dass das Junge Mädchen hat. Wie sie damit umgeht das "Ablaufdatum" aller Menschen zu sehen.
Doch die Story entwickelt sich nach der Bekanntschaft mit Spider eher in Richtung eines kleinen Roasmovies der zwei Teenager auf der Flucht. Die Geschichte ist durchaus spannend, allerdings ging sie eben in eine komplett andere Richtung als erwartet.

Insegsamt ist das Buch aber sehr kurzweilig (da auch nicht besonders dick) und trotzdem in keinem Fall langweilig. Eine Teenager Story über ein Waisenmädchen, dass zum ersten Mal wieder Vertrauen in eine andere Person setzt und versucht aus ihrem Alltags-Umfeld zu entfliehen.

N9erz

Freitag, 10. Mai 2013

The Truth About Love - Pink live in Vienna

Feiertag ist Konzerttag
Zumindest gestern.
Darum ab in die Stadthalle und P!NK beiwohnen.


Was man über das Konzert sagen kann?
Eines definitiv:
Spektakuläre Show.

Seilakrobatik, Gummihüpfen und eine fliegende P!NK.
Fad wurde einem da bestimmt nicht fürs Auge.
Einen entscheidenden Beitrag dazu haben auch die knallbunten Screens auf und neben der Bühne geleistet, auf denen fortwährend Videos, Live-Ausschnitte und bunte, hüpfende Pfeile gestreamt wurden.

Musikalisch ist P!NK sicherlich auch nicht zu unterschätzen. 
Auch wenn die Akrobatik Songs höchst wahrscheinlich nicht live aus ihrem Mikro gesungen wurden so war das Konzert doch auch ein Ohrenschmaus.
Mit Hits von "Raise Your Glass", "Just Like A Pill",  "U + Ur Hand" oder auch "Trouble, "Sober" und der Zugabe "So What" schmetterte P!NK trotz albumbetitelter Tour so gut wie alle ihre Hits der Menge entgegen.


Das Publikum wurde als Zitat P!NK "Nicest People" auch noch sehr geehrt.
Immerhin wurde P!NK ja auch mit Geschenken (und vor allem Fröschen) überhäuft, dass es ihr auf der Bühne beinahe wie Weihnachten vorkam. Neben Stofftieren und T-Shirts wurde auch an ihre Tochter Willow gedacht mit einem Frosch-Strampler.

War auf jeden Fall wieder eine Konzert-Show der Superlative.
Wer auf der Bühne sichtlich so viel Spaß hat bei dem was er macht kann eigentlich auch gar nichts mehr falsch machen.

N9erz

PS: Fotos by Volume.at.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Faszinierend - Star Trek Into Darkness

2013 scheint ja teilweise das große Jahr der Kino-Fortsetzungen zu sein.
Darum darf natürlich der zweite Teil der neuen Star Trek Filme nicht fehlen.
Wieder ein Film bei dem es für mich heiß "Kinostart - also so schnell wie möglich ins Kino".


Captain Kirk wird degradiert und verliert das Kommando über die Enterprise weil er Spock auf einem Erkundungsflug gerettet hat und dafür so manche Regel gebrochen hat. Nur Dank Admira Pikes Einsatz, der die Enterprise wieder unter sein Kommando nimmt, darf Kirk als erster Offizier auf der Enterprise bleiben.

Augenblicklich scheinen dies die größten Probleme zu sein, die die Sternflotte momentan hat, doch dann geschieht das Unfassbare. Ein Archiv der Sternenflotte wird zerstört - Drahtzieher dahinter ist John Harris. Doch dessen primäres Ziel war nicht das Archiv - sonder die nach Vorschrift auf einen Terroranschlag einberufene Vorstandssitzung der Sternenflotte. 
Der degradierte Kirk schafft es im Chaos des Angriffes den Angreifer zurück zuschlagen, doch die Verluste sich groß, denn Admiral Pike stirbt bei dem Anschlag.

John Harris setzt sich auf Kronos, dem Heimatplaneten der Klingonen, ab. Nachdem die Sternenflotte ihn dort aufgespürt hat gibt es nur eine Mission für die Enterprise - John Harris finden und töten. 
Auf Admiral Marcus Anweisung hin fliegt die Enterpreis mit Warp-Geschwindigkeit und neuen Torpedos bewaffnet in Richtung Kronos.

Doch werden sie den flüchtigen John Harris schnappen können und wer steckt wirklich hinter diesem Mann? Was hat es mit den neuartigen Torpedos auf der Enterprise auf sich und warum sind diese in keinerlei Aufzeichnungen der Sternenflotte zu finden?


Ein weiterer Anwärter auf den Titel bester Film des Jahres? Definitiv.

Die Story könnte packender und wendungsreicher kaum sein. Gerade hat man sich von einem Schock erholt, folgt der nächste schon auf den Streich und wieder steht die gesamte Crew der Enterprise unter Druck. 
Dabei zeigt die Story nicht nur stures Gemetzel und Weltraumkämpfe, sondern auch die persönliche Note der Besatzung der Enterprise steht stark im Vordergrund. Wirkliches Beziehungsdrama sieht man nicht, aber so manche Verbindungen der Charaktere schlagen den Zuschauern schon aufs Herz.

Mit einem Bösewicht der härter und fokusierter nicht sein könnte steht neben den persönlichen Problematiken der Crew auch noch ein wirklicher Gegner der Enterprise gegenüber. Die Motive des John Harris (nein es handelt sich hier nicht um das Fitnesscenter ;) ) sind dabei lange unklar und umso mysteriöser.

Durchstreut wird die ganze Geschichte natürlich auch mit dem ein oder anderen Schmunzler. Wie könnte es auch anders sein mit einer Besatzund von Scotty, Bones (aka Pille) und Chekov an Bord.

Was es nebenbei ausmacht die Charaktere nicht in ihrer "gewohnten" Enterprise Uniform zu sehen ist hier auch nicht zu vernachlässigen. Ein Captain Kirk in Lederjacke hat schon einiges mehr an Sexappeal als die gelbe Uniform.

Etwas zu kritisieren ist allerdings stellenweise die deutsche Synchrpnisation. Insbesondere bei Close-Ups scheinen die Mundbewegungen schon sehr stark von der deutschen Synchronisation abzuweichen. Allerdings sollte man sich von solchen Kleinigkeiten den Film nicht ruinieren lassen.

Wer das Sci-Fi Abenteuer sucht findet es in diesem Film auf jeden Fall!
Was ein J.J. Abrams anfasst wir in den meisten Fällen doch schlicht und einfach gut.

Auch für nicht tiefste "Trekkies" ist "Into Darkness" darum auf jeden Fall ein gelungenes Sci-Fi Movie.

N9erz

Donnerstag, 2. Mai 2013

You know who I am - Iron Man 3

Die Kinozeit wurde in den letzten Wochen leider etwas vernachlässigt.
Und das sogar obwohl es den ein oder anderen Film gelaufen ist den ich gerne gesehen hätte.

Aber jetzt hat der Mai begonnen und ab sofort gibt es kaum mehr eine Ausrede nicht ins Kino zu gehen!
Darum sind wir gestern in großer Gruppe ins Kino eingefallen und haben uns den vielleicht besten Film 2013 angschaut. Iron Man 3!


Die Story: Der Mandarin (alias Sir Ben Kingsley) bedroht die Welt. Überall passieren mysteriöse Bombenanschläge, doch an keiner der Anschlagsstellen können Bombenteile gefunden werden.
Die Bevölkerung lebt in Angst und Schrecken und fordert einen Mann - Iron Man.

Doch scheinbar geht alles schief. Nicht nur das Tony Starks Bessessenheit für seine Mark-Anzüge seine Beziehung zu Pepper Potts auf eine harte Probe stellt, Tony Stark fordert den Mandarin noch öffentlich zum Duell auf.
 Nur wenige Augenblicke später geht die Stark Villa im Raketenbeschuss in Schutt und Asche unter. Pepper Pott kann sich mit Hilfe des "Mark 42" gerade noch aus dem Schutthaufen retten doch niemand weiß was aus Tony Stark wurde.

Aber Tony Stark wäre nicht Iron Man wenn er nicht einen Ausweg finden würde. Beinahe bewusstlos wacht er in der Nähe von Kentucky Tennessee auf - der Anzug beinache Schrott.
Seine Priorität: Den Anzug und J.A.R.V.I.S wieder zum Laufen bringen und den Mandarin finden...


 Iron Man 3 ist definitv jetzt schon ein Anwärter auf den besten Film des Jahres.
Nicht nur, dass die Story wie für einen Iron Man Film üblich vor Charme, Witz und Action sprüht, nein noch nie hat man dazu einen so verletztlichen und zutiefst zerstörten Tony Stark gesehen.
Er scheint in diesem Film seine menschliche Seite zu entdecken und das kratzt ziemlich an seinem coolen Macho-Ego.

Allerdings darf man hier definitv seinen Gegenspieler - den Mandarin - nicht außen vor lassen. Robert Downey Jr. hat in einem Interview vor dem Film eingestanden, dass in diesem Film einer besser ist als er - nämlich Sir Ben Kingsley. Damit hatte er vielleicht sogar einmal Recht.

Iron Man 3 bietet dazu auch wirklich eine Story, die sehr wenig bis kaum vorhersehbar war. Vor der ein oder anderen Wendung sollte man sich hier also definitv nicht fürchten.

Wer Iron Man 1 und 2 mochte wird definitv auch Iron Man 3 lieben.
Es gibt wohl kaum einen Film der es durch seine Charakterbeschaffenheit so sehr schafft einfach nur genial zu sein.

Robert Downey Jr. ist definitv Iron Man.


 N9erz

PS: Wer die Marvel Filme gut genug kennt der weißt auch: Nach dem Abspann sitzen bleiben ;)