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Donnerstag, 24. Januar 2013

Blind für eine Stunde - Noir "The Dark Side Of The Spoon"

Bin gerade - erwähnenswerter Weise unbekleckert - vom Dinner in the Dark im Noir Heim gekommen und muss diese Erfahrung natürlich sofort mit euch teilen.

Zu meinem Geburtstag habe ich einen Gutschein für das Dinner bekommen und anlässlich des Geburtstages meines Freundes haben wir diesen heute eingelöst. War schon wirklich gespannt darauf.

 
Das Noir befindet sich auf der Neubaugasse 8 im Untergeschoss eines Wohnhauses. Gleich beim Betreten fühlt man sich direkt wohl. In gedämpften Licht gibt es einen Wartebereich in welchem man gemütlich darauf warten kann, dass sein Tisch bereit ist. Währenddessen kann man schon mal seine Getränke aus der Karte auswählen. Danach wird man gebeten all sein Hab und Gut in der Garderobe zu versperren, inklusive Handy, Taschen, Jacken und Uhren. Insbesondere alles was leuchten kann muss abgegeben werden. (Darum auch Uhren weil diese oft fluoreszierende Ziffernblätter haben.) 

Jedes Jahr gibt es ein anders Thema unter welchem die Dinners veranstaltet werden. Dieses Jahr dreht sich alles um "1001 Nacht".
Zur Einstimmung darauf haben wir einen schmackhaften orientalischen Tee serviert bekommen und durften auch schon auf unsere blinde oder stark seheingeschränkte Bedienung warten.

All das hat noch in mit Beleuchtung stattgefunden, doch danach ist Schluss mit Sehen - Dioptrien hin oder her. Die eigene Bedienung führte uns in einen kleinen Raum bat uns an den Schultern zu fassen und einmal ihr die Hand zu reichen, damit sie uns führen konnte und schon ging auch das Licht aus.
Und mit Licht aus meine ich wirklich voll und ganz Licht aus. Es gibt keinen einzigen Fleck Licht an welchem man sich orientieren könnte. Keine Notfallsbeleuchtung oder ähnliches. Man sieht sprichwörtlich die Hand vor den Augen nicht.

Über Stufen, eine kleine "Brücke" und Schotter wurden wir zu unsesm Platz geleitet und bekamen auch sogleich unsere gewählten Getränke serviert. Das diese in der Glasflasche und mit einem leeren Glas serviert wurden war dann wohl die erste Prüfung. Einschenken ohne etwas zu sehen ist gar nicht so schwer, einzig und alleine abzuschätzen wie voll (oder besser gesagt leer) das Glas ist stellt die Herausforderung dar. Nur zu erwähnen, ich habe aus einer 300ml Flasche insgesamt vier Mal in ein geschätztes 250ml Glas eingeschenkt ;)

Zum Essen sollte man wohl noch dazu sagen, dass man nicht weiß, was man serviert bekommt. Erst nach dem Essen wird man aufgeklärt woraus der jeweilige Gang bestanden hat. Vor Beginn des Ganzen wird man einzig und alleine nach Allergien oder Unverträglichkeiten gefragt. 

Der erste Gang - die Suppe - wird ebenfalls nur als leerer Teller serviert, die Suppe kommt extra in einer kleinen Kanne. In den Teller einfüllten war dann schon etwas ungewohnter, aber auch das wurde bravourös gemeistert. Das Essen der Suppe an sich geht relativ automatisiert, trotz Stockfinsternis.

Die Haupspeise war bereits im Teller, mit Messer und Gabel zu essen ohne etwas zu sehen ist allerdings schon nicht mehr ganz so leicht. Ich gestehe (und es wird wohl auch beinahe schon erwartet), ich habe Teile davon mit den Fingern gegessen. Das tut dem Geschmack aber nichts ab ;)

Zum Schluss gibt es noch eine kleine leckere Nachspeise und auch diese haben wir ohne dramatische Unfällte gemeistert zu essen.

Was wir gegessen haben will ich hier nicht direkt verraten, vielleicht möchte ja jemand selbst die Erfahrung machen und die momentan orientalischen Köstlichkeiten selbst probieren.

Während den Gängen gibt es auch immer ein zum Thema passendes Entertainment. So mussten wir 3 Aufgaben unseres persönlichen Djinns lösen um ihn aus seiner Gefangenschaft zu befreien. Zuerst mussten wir 5 orientalische Gewürze erriechen, danach 5 Tiere ertasten und zum Schluss noch 5 Stoffe erfühlen. Wirklich nicht einfach, vor allem das riechen. Damit man zum Schluss auch noch weiß was man selbst geraten hat darf man alle seine Entscheidungen auf einen Zettel am Tisch aufschreiben - in kompletter Finsternis. Ich will euch nicht vorenthalten wie meine "perfekt" meine Orientierung auf einem einfachen A4 Zettel in Dunkelheit ist darum hier ein Eindruck davon:
 

(Keine Angst falls ihr die "Antworten" darauf lesen könnt - die meisten davon sind sowieso falsch XD)
Alles in allem kann ich euch die Erfahrung wirklich empfehlen. Es ist schon was ganz besonderes wenn man wirklich nichts mehr sehen kann und sich trotzdem irgendwie durchs Essen schlagen muss (welches übrigens wirklich hervorragend war). Man glaubt gar nicht wieviel man "sieht" obwohl man nichts sieht. Ich wusste zum Beispiel die ganze Zeit von Beginn weg, dass neben meinem Sitzplatz eine Wand war. Warum kann ich euch nicht sagen.

Wirklich hier nochmal ein großes Lob an das gesamte Team von Noir und vor allem an die sehbehinderten Angestellten. Es war wirklich ein Erlebnis!

N9erz

Das Battle der Haupstädte - Enter Shikari live - Wien VS Berlin

 Dritte Jänner Woche - Enter Shikari in Wien - ich natürlich live dabei.
Welch Zufall: selbe Woche ein Wochenende in Berlin - ein Enter Shikari Konzert und ich auch live dabei.


Schon oft habe ich auf Konzerten in Wien gehört, dass "hier die beste Stimmung" ist und das wir einfach "das beste Publikum" haben. Das ein oder andere Mal zu oft vielleicht schon. Denn jedes Mal habe ich mich mehr gefragt: Ist dem wirklich so, oder wird das nur einfach in jeder Stadt gesagt um die Fans bei Laune zu halten.

Jetzt konnte ich einmal den direkten Vergleich machen: Ich war bei Enter Shikari live dabei in Wien und in Berlin! Ich warne euch vor, mein Ergebnis ist vernichtend!

Zuerst Mal zu der Show an sich.
Die war natürlich sowohl in Wien als auch in Berlin der Hammer. Geile Akkustik, geiler Sound, geiles Licht (wenn vorhanden), einfach geile Band.
Hier kann man wirklich nicht behaupten, dass eine Show besser war als die andere, denn in beiden Städten wurde von den vier sympathischen Jungs die Show gerockt. Wobei die Engländer wohl leider ein wenig vom Pech verfolgt sind nachdem auf dem Weg nach Berlin ihr Equipment Bus liegen geblieben ist und sie in Berlin deshalb auf ihr gesamte Light-Show verzichten mussten. Hat der Stimmung keinen Abbruch getan, schade war es trotzdem.

Doch jetzt zur Stimmung in der Halle und dem Publikum an sich.
Ich habe in Wien schon wirklich die Wände wackeln gesehen. Die Menge ist abgegangen und hat ihr bestes und letztes Hemd gegeben. Keiner kann behaupten, dass wir fade sind.

Doch leider muss ich euch (und mich) enttäuschen - die Stimmung in Berlin war... einfach... galaktisch.
Die ersten Sounds haben gerade Mal so die Boxen verlassen und die gesamte Halle hat sich bewegt. Nicht nur der hartgesottene, eingefleischte Kern in den ersten Reihen, nein bis zum Letzten im Rücken der Halle war alles in Bewegung. Es wurde gemosht, gepogt, geheadbangt, gewallofdeatht und was das Jargon noch so alles hergibt. Wirklich keiner ist hier stillgestanden, auch nicht nur für eine Sekunde.
Die Stimmung war einfach umwerfend, sogar im oberen Bereich der Halle war der Löwe los. Binnen weniger Songs war die Luft in de Halle zum Schneiden dick doch auch das hat keinen dazu bewegt eine kurze Pause einzulegen. Ich war offen und ehrlich überwältigt, denn soetwas habe ich wirklich nur sehr selten in meiner (mittlerweile doch ausgereiften) Konzertlaufbahn gesehen.

 
Ich muss wirklich meinen immaginären Hut ziehen und sagen:
BERLIN ihr hab diesmal (leider) wirklich verdient gewonnen! 

N9erz

Mittwoch, 23. Januar 2013

Der neue Tarantino - Django Unchained

Gestern 22:30
UCI SCS Multiplex
Schon lange bin ich nicht mehr aus einem so guten Film rausgegangen.

Aber langsam von vorne:
19:30 Startschuss für meine besuchte Vorstellung von Django Unchained.


Nach Trailern unter anderm für Rotkäppchen, Zero Dark Thirty, Gatsby und einigem mehr endlich der Beginn.

Und ich muss sagen der Film überzeugt von der ersten Minute weg.
Kein anderer außer Quentin Tarantino kann es sich leisten einen Film mit der absolut schlechtesten und graunenhaft veralteten Schrift zu beginnen. Das natürlich bildschirmfüllend auf der Riesenleindwand. ;)

Die Story will ich nicht vorwegnehmen, nur soviel dazu: Mit der Hilfe des deutschen Kopfgeldjägers Dr. King Schultz (Chistoph Waltz) versucht der befreite Sklave Django (Jamie Foxx) seine Frau aus den Fängen von Calvin Candie`s (Leonardo Di Caprio) brutalen Mississippi Plantage zu befreien. Ob es ihm gelingt müsst ihr euch schon selbst anschaunen.

Aber von meiner Seite sei gesagt: die 165 Minuten sind ihr Geld auf jeden Fall wert!
Der Film überzeugt mit dem gewöhnten trockenen Tarantino Humor und einem Spritzer Waltzscher Genialität in bester Form. Die Musik ist wie es für einen echten Tarantino gehört auf den Punkt passend und könnte an so mancher Stelle wiederum nicht unpassender sein.
Die Story ist für einen Quentin Film ungewöhnlich stimmig, was daran liegen mag, dass es sich um ein Remake handelt ;) da waren wohl schon der ein oder andere Anhaltspunkt der Geschickte vorhanden. (Wobei ich sagen muss, dass ich das Original [noch] nicht kenne.)

Ich war wirklich hellauf begeistert von dem Film, im meinem Ranking eindeutig gleich auf mit Inglourious Basterds. Auf so hohem und gutem Niveau wurde ich schon lang nicht mehr im Kino unterhalten.



Also ich kann euch allen nur raten investiert einen Abend eurer Freizeit und setzt euch ins Kino! Es hat schon so seine Richtigkeit, dass der gute Herr Waltz kanpp vor seinem zweiten Oscar steht!

N9erz

PS: Eines muss ich noch loswerden zum Kino. Ich habe den Film gestern in ultra-mega-super "iSens" gesehen. Ja die Sitze sind bequemer, ja die Leinwand mag größer sein und ja der Sound ist bestimmt auch besser. Für mich als Otto-Normal-Kinogeher nicht umbedingt notwendig aber man leistet sich doch sonst nichts. Was allerdings deutlich zu bemängeln war: Die Trinkbecher-Halterungen! Wer ist bitte auf die Idee gekommen die Armlehnen so abzurunden und den Becherhalter am untersten Ende zu montieren? Nicht gerade anwenderfreundlich. Vielleicht sollte man sich das beim nächsten Mal noch einmal besser überlegen und austesten ;)

Donnerstag, 17. Januar 2013

Die geilsten Mäuse aller Zeiten - Jennifer Rostock live in Wien

Gestern Abend, 21:35 mitteleuropäischer Zeit war es wieder so weit!
Jennifer Rostock gastierte live in der AUSVERKAUFTEN Arena Wien und wo hätte ich anderst sein können als mittendrinnen?

Bereits 5 Mal habe ich die gute Frau Weist und ihre Jungs jetzt schon live erlebt (2x Two Days a Week, 2x Nova Rock und Flex) und ich kann nicht genug davon bekommen. Die Show ist jedes Mal der Hammer und jeder der nicht dabei war hat wirklich etwas verpasst.

Aber beginnen wir ganz langsam von vorne: 
19:00 Einlass, erstmal zum Merch und Geld liegen gelassen. Man muss ja ein bisschen unterstützen.


Das komplette neue Merch war mit am Start und ich musste natürlich beim "Like a Sir Hoodie" sofort zuschlagen. Den wollte ich vor Weihnachten eigentlich schon bestellen aber da war er ausverkauft. Jetzt befindet er sich in meinem Besitz :)

Nach den zwei Vorbands "Aufbau West" und "HeisKalt" inklusive DJ Amokkoma in den Umbaupausen ist es endlich so weit:
 Jennifer Rostock betritt die Bühne!

 Mein erster Gedanke war: Die Jennifer ist ja heute richtig bekleidet auf der Bühne! Kein kurzes Minikleid, nicht Bauchfrei - Respekt. Doch nichts da ich habe mich geirrt, bei genauerem Hinsehen hat man das ein oder andere Tattoo bestaunen dürfen, welches man sonst vielleicht nicht so einfach zu Gesicht bekommt. Durch den teils blickdichten und teils durchsichtigen Jumpsuit/Leggins/Strumphosenanzug durfte man viel von Jennifers bemaltem Körper bewundern. (Besonders in der Zugabe, während der dann nach der Lederjacke in ca der Hälfte des Sets auch das knappe Shirt verschwunden war.) Aber bei dem Body muss das ja auch eigentlich fast sein und immerhin kann ich jetzt fast behaupten ich würde alle Tattoos der geilen Maus kennen :)

Aber kommen wir zum Musikaischen und der Show:
Losgelegt wurde gleich mal mit Flitterregen, "Du willst mir an die Wäsche" wurde in der Live Version gemeinsam mit Flo von "Aufbau West" geträllert und bei "Zwischen Laken und Lügen" verschwand die gute alte Frau Weist in der begeisterten Menge. 

Ein ganz besonderes Intermezzo gab es dann mit "Er gehört zu mir" live von Joe am Keyboard gesungen (zuerst durfte er noch eine Runde mit Jennifer knutschen was den ein odere anderen im Publikum wahrscheinlich rasend eifersüchtig gemacht hat) und dann gab Jennifer noch ein kurzes Ständchen alla "Born this way" von der Frau Gaga.

Zu "Mein Mikrofon" war der musikalische Einsatz des Publikums gefordet im Chorus. Startzeichen für die schon leicht angeheiterte Menge zu singen: Nicht der altbekannte Griff an die Brust der schönen Frau Weist. Nein die Band wird älter und erwachsener, da darf man sich auch schon mal in den Schritt fassen.  Brüste waren dennoch keine Mangelware, durfte man sich wie immer über zeigefreudige Besucherinnen freuen die für eine Whisky-Cola schon mal 5 Sekunden lang ihre Titties an die frische Luft lassen ;)

Nach einem kurzen Unplugged Einschub unter anderem mit "Himalaya" durften Matze und Phil von "HeißKalt" nochmals auf die Bühne und "Insekten im Eis" zusammen mit Jennifer Rostock zum Besten geben. Für "Kopf oder Zahl" durfte diesmal nicht nur ein textsicheres Mädl auf die Bühne und Jennifer die Arbeit abnehmne, nein es gab einen Contest zwischen zwei Girls, je eine Strophe. Hier durfte man wieder klar erkennen, dass Alkohol und falsche Brüste noch lang keine Gewinnerin ausmachen.

In der Zugabe durfte das Publikum "Feuer" beinahe alleine und stimmgewaltig wiedergeben und bei "Es war nicht alles schlecht" wurde zum bitteren Ende gemeinsam mit Nico von den "War from a Harlots Mouth" nochmals die gesamte Halle abgerissen.

Wirklich ein MEGA KONZERT und Spektakel, wie jedes Jennifer Rostock Konzert. Mit Goodies aller Backstage Pässe, unterschriebenen Drumsticks und gratis Merch oder Alkohol für die auserwählten tatkräftigen Fans und ihre Mithilfe auf der Bühne wurde nicht gespart.

Ein Jennifer Rostock Konzert ist und bleibt ein Hammer Erlebnis und auch dieses wird garantiert nicht mein letztes gewesen sein. Wir sehen uns definiv im Sommer auf den Festivals wieder! Und jedem der die gute alle Jennifer nicht live gesehen hat: Sollte wirklich die Augen offenhalten auf welches Festival er oder sie dieses Jahr fährt. Denn das muss man gesehen haben!

In diesem Sinne: 
Jennifer du geile Sau, ich liebe dich!
ZICKE ZACKE ZICKE ZACKE

N9erz

Mittwoch, 16. Januar 2013

Lisa Jackson - Der Skorpion

Nach meinem letzten Stöbern durch die Buchhandlung ist mir das Buch "Zwillingsbrut" in die Hände gefallen. Nachdem ich mir durch den Buchrücken geschmöckert habe, bin ich drauf gekommen, dass es sich um den dritten Teil einer Folge handelt. Also mal schnell Onkel Google befragt, den ersten Teil ausgeforscht und mitgenommen. (Komischerweise sind die Fortsetzung und Zwillingsbrut ebenfalls in meinem Einkaufssackerl gelandet :) )

Und gerade eben bin ich mit Lesen davon fertig geworden!
Und zwar mit "Der Skorpion" von Lisa Jackson.


PLOT:
Im verschneiten Montana geschehen kurz vor Weihnachten skrupellose Morde. Frauen werden auf verlassenen, verschneiten Wiesen nackt an Bäume gefesselt um sie bei der eisigen Kälte im Schneesturm erfrieren zu lassen. Über ihren Köpfen hinterlässt der psychopathische Mörder einen Stern in die Baumrinde eingeritzt inklusive einer Nachricht - bestehend aus den Initialien aller bereits ermordeten Frauen.

Doch der Mörder begeht Fehler. Zwei Frauen können gefunden werden bevor sie in der Eiseskälte erfrieren. Doch können diese Frauen helfen den "Unglücksstern-Mörder" zu fassen oder handelt es sich gar nicht um dessen Opfer? Detective Regan Pescoli und Selena Alvarez versuchen das Rätsel zu lösen...

RESUME:
 Ein durchwegs spannendes Buch, das auf explizite Grauslichkeiten komplett verzichtet. Den Gänsehautfaktor habe ich persönlich damit nicht erlebt, das Buch weglegen war allerdings auch nicht so leicht. Die Geschichte entwicklet sich spannend und für mich komplett anders als erwartet. Die wirklich großen Aha-Effekte bleiben aber auch aus.

Erzählt wird aus den unterschiedlichsten Perspektiven der handelnden Personen, Zeitvermischungen gibt es allerdings keine. Man erlebt somit die Sicht der Detectives während den Ermittlungen, darf sich in die Haut einer entführten Frau hineinversetzen, erlebt die Geschichte als Verdächtiger und sieht das ganze aus der Sicht des Psychopaten.

Wer allerdings nicht vor hat den zweiten Teil "Der Zorn des Skoprions" zu lesen und ein Buch sucht, welches in sich geschlossen ist, sollte besser die Finger von dem Buch lassen. Denn wer weiß, zum Schluss findet sich vielleicht ein Schuldiger aber der "Unglücksstern-Mörder" treibt weiterhin sein Unwesen.

N9erz


Montag, 14. Januar 2013

Ein bisschen Mädchen muss sein - Essie Nagellacke

Hin und wieder muss auch ich zumindest so tun als stammte ich dem weiblichen Geschlecht ab.
Nach Vienna Auto Show und Rock Therapy kommen wir zu einem ganz anderen Thema und meiner ersten Markenvorstellung: Nagellacke :)

(Keine Angst ich werde mich nicht dauerhaft intensiver mit Nagellacken oder Make-Up beschäftigten. dazu gibt es andere Blogs die in diesen Themen auch sicherlich wesentlich mehr und besser beurteilen können. Allerdings kann selten aber doch auch so ein Beitrag folgen ;) )

Ich möchte euch (anlässlich der neuen fünf Sonderfarben für den Trend 2013) meine definitiv liebste Nagellack Marke anvertrauen:
 

Die Lacke sind in allen erdenklichen Farben erhältlich und trotzdem gibt es saisonabhängig immer wieder neue Farbnuancen in speziellen  limitierten Farben. Das untenstehende Bild stellt dabei nur einen kleinen Einblick in die Standard-Farbauswahl von Essie dar ;)


Meine Sammlung an Essie wächst mittlerweile immer mehr an und das obwohl die Lacke mit ca. 10 Euro pro 15ml Flasche nicht gerade günstig sind.
Trotzdem schwöre ich mittlerweile: "Wenn Nagellack, dann Essie"

Warum?
Die Nagellacke lassen sich extrem gut auftragen durch den breiten Pinseln und die genau richtige flüssige Konsistenz. Trotzdem trocknen die Lacke aber angenehm schnell auf den Fingern. Zweimal die gewünschte Farbe auftragen und der Lack deckt auch garantiert perfekt.
Wobe ich zugebe, dass ich zumeist nur einmal auftrage und auch da schon bestens deckende Farbe auf meinen Nägeln (und zum Teil Fingern) hinterlasse.
Um Verfärbungen auf den Nägeln zu umgehen (die gerade bei dunklen Nagellacken leider immer wieder passieren können) trage ich immer eine Schicht hellen neutralen Lack auf und danach eine Schicht der gewünschten Farbe. Da ich zumeist zu dunkleren Farben tendiere ist vor allem bei mir die helle Unterschicht Pflicht.

Einige sagen jetzt vielleicht, dass alles bekommen sie zu einem günstigeren Preis in genauso tollen Farben auch. Das will ich gar nicht bestreiten (und ich habe auch garantiert nicht alle Lacke ausprobiert) allerdings was mich so von Essie überzeugt: Die extrem lange Haltbarkeit.
Der Lack blättert nicht aber und nutzt sich nicht extrem an den Nagelkanten ab. Ich trage eine Farbe zumeist mindestens eine Woche, wenn nicht sogar zwei Wochen lang und der Lack ist auch dann noch optisch super. Natürlich lassen sich an den Nagelkanten Gebrauchsspuren bemerken und ich bin bei weitem nicht zimperlich zu meinen Nägeln. Aber kaum ein andere Lack hat es bei mir geschafft nach einer Woche noch fast so gut wie neu auszusehen. Dadurch erspart es mir (und meiner Faulheit) das dauernde Ablackieren und Neulackieren. Wenn ich Lust auf Nagellack habe, dann hält der auch mal mindestens eine Woche durch.

Momentan (gerade vor wenigen Minuten aufgetragen) trage ich den "bobbing for baubles" Lack. Eine sehr dunkle Blau Nuance die schon stark ins Grau bis Schwarz ausschlägt. Gefällt mir wirklich extrem gut, da sie auch den Nägeln nicht ganz so hart wirkt wie ein reines Schwarz.


Die ein oder ander mag ich vielleicht überzeugt haben auch mal etwas Geld statt in 4 verschiedene Nagellacke in eine ganz besondere Farbe zu investieren, andere mögen mich für verrückt halten weil ich hin und wieder mal etwas mehr Geld für Nagellack liegen lasse. Aber man gönnt sich ja sonst nichts :)

N9erz

PS: Erhältlich sind die Nagellacke in Österreich bei DM, Bipa, Müller und Douglas.

Montag, 7. Januar 2013

Cody McFadyen - Der Menschenmacher

Heute gibt es Mal einen ersten Buch-Review von mir.
Grundsätzlich ist dazu zu sagen, ich bin eine Leseratte und ich liebe Bücher! Insbesondere alles was spannend, aufregen und grauenvoll ist. Also verschlinge ich zumeist Krimis und (Psycho-)Thriller. Selten aber doch kommt es aber auch vor, dass sich ein komödiantisches oder romantisches Buch in meine Hände verirrt.

Grundsätzlich möchte ich bei meinen (hoffentlich auch noch folgenden) Buchreviews nich Spoilern. Geschmack auf das Buch machen (oder in manchen Fällen vielleicht auch nicht) - Ja - aber lesen sollt ihr das Buch im Endeffeckt  dann doch auch selbst.
Im Groben einfach meine Leseerfahrungen damit darbringen.

Somit beginne ich mit:
"Der Menschenmacher" - von Cody McFadyen.
erschienen am 01.12.2012



Ich habe grundsätzlich den gesamten "Smoky-Barrett Zyklus" von Cody McFadyen gelesen und regelrecht verschlungen. (Der Zyklus wird dieses Jahr noch weiter fortgesetzt.) "Der Menschenmacher" ist der erste Thriller von McFadyen der nicht in diesen Zyklus hineingehört.

Und ich muss leider sagen ich war ein wenig enttäuscht. Während der Zyklus in meinen Augen wirklich mit einem galanten Spannungsbogen von Anfang bis Ende glänzen kann beginnt "Der Menschenmacher" für mich etwas schleppend. 

PLOT:
Die Geschichte dreht sich um 3 Adoptivgeschwister, welche im Kindesalter von ihrem "Dad" misshandelt werden und von ihm zum Übermenschen nach Nietzsches Vorbild erzogen werden soll. Doch nach Jahren der Gefangenschaft bringen sie den Mut auf und entkommen ihrem "Dad" indem sie ihn gemeinsam töten. Die Hölle scheint überstanden zu sein, doch 20 Jahre später bekommen alle 3 Geschwister getrennt voneinander Nachrichten die alle auf eines hindeuten - Ihr "Dad" ist noch am Leben...

Resumee:
Das Buch beginnt für meinen Geschmack etwas flach und verwirrend. Die Zeitstränge sind vermischt (was zwar an den Überschriften zu erkennen ist, aber ich gestehe über solche Zeitangaben lese ich zumeist zu schnell hinweg ;) ) und alle drei Handlungscharaktere überschneiden sich. Die Geschichte zu diesem Zeitpunkt baut sich schön langsam auf und die Verwirrungen an Geschichtssträngen lösen sich auch schleppend aber doch auf. Allerdings war mir das ganze etwas zu lang. Die Vorgeschichte ist in keinem Maße unbedeuten für den Hauptplot allerdings kam sie mir etwas langwierig vor.

Erst im letzten Drittel des Buches gewinnt die Geschichte sichtlich an Tempo. Hier kommen wir in den Teil der sich nicht mehr allzusehr um die Vergangenheit dreht, sondern in der Gegenwart der Charaktere stattfindet. Die Ereignisse überschlagen sich und das Buch kommt an die von mir gewohnte Cody McFadyen Spannung heran.

Was mich jedoch dann wirklich etwas enttäuscht hat war das Ende. Die Seiten sind fast zu Ende, die größte Spannung liegt gerade in der Luft und irgendwie... verpufft alles ganz schnell und wird wieder kompliziert. Die Geschichte endet sehr schnell und auf einmal ist alles doch nocheinmal ganz anders als noch kurz bevor.
Mir wurde das ganze dann etwas zu viel (lag vielleicht auch daran, dass es bereits um 23 Uhr herum war als ich mit dem Lesen fertig wurde) und die allerletzte Wendung habe ich persönlich dann nicht mehr ganz überrissen.

Mir persönlich gefällt der "Smokey Barrett Zyklus" um einiges besser (beginnend mit "Die Blutlinie") was aber vielleicht auch daran liegen mag, dass dieser bereits aus 4 Büchern über das selbe Ermittlerteam besteht und man sich danach einfach "als Teil" dieses Teams empfindet und die Charaktere bereits eindeutig kennt.

Ich habe "Der Menschenmacher" durchaus gerne gelesen, allerdings meiner Empfindung nach nicht das beste Werk von McFadyen. Ich hatte mir nach Smokey Barrett einfach mehr erwartet.

Der nächste Schmöcker an den ich mich ran wage: "Der Skorpion" von Lisa Jackson. Die beiden Fortsetzungen davon warten auch schon in meinem Regal darauf gelesen zu werden. Ich bin gespannt.

N9erz

Sonntag, 6. Januar 2013

Pop-Up Stores und Flohmarkt Shopping

Das Wochenende neigt sich dem Ende zu und ich habe mich (wie in letzter Zeit immer öfter) auf einem Flohmarkt herumgetrieben.

Allerdings scheint sich in letzter Zeit der altbekannte Flohmarkt immer mehr in Pop-Up Stores zu verwandeln. In meinem Augen ein sehr guter Trend :)

Was macht den Unterschied? Pop-Up Shops/Stores eröffnen zumeist am Wochenende in sonst anderweitig genutzen Locations (z.B. Tanzstudios, Billardcafés oder Vortragsräumen) und bieten jungen Designer die Möglichkeit ihre Waren auszustellen oder Jedermann die Gelegnheit Altlasten aus dem Kleider- und Schmuckkasten loszuwerden.


Die beste Gelegenheit also für Schnäppchenjäger um günstig die Garderobe zu erneuern oder an individuelle Einezelteile heranzukommen.

Begonnen hat das ganze für mich im November beim Mode.Markt, ging dann weiter über den BeautyflohmarktWien bis hin zum happyshitshopping am vergangenen Wochenende.


Waren wieder wirklich interessante, preiswerte und ausgefallene Sachen zu finden. Insbesondere die handgefertigten und individuellen Schmuckstücke kommen bei mir immer wieder besonders gut an.
Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir hier die Stücke von VintageRetroWien. Wirklich wunderbare Ketten und Schmuckstücke die alle einfach nur danach schreien gekauft zu weredn.
Nicht zu übersehen sind aber auch die süßen Pandabären von sweetticket.official oder die wunderbar verträumten Ketten von caffecupcake!
Die Auswahl ist teilweise einfach zu groß um sich zu entscheiden!
Zugeschlagen habe ich auf dem ein oder anderen Pop-Up Store natürlich auch schon und meine zwei Lieblingsschnäppchen will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Einen Totenkopfschal um 2 Euro und ein Paar Ohrringe mit der Innenstadt von Amsterdam um ebenfalls 2 Euro :)


Wenn meine Nase das nächste Mal Wind von einem dieser Pop-Up Stores bekommt werde ich definitv schon im Vorhinein davon berichten. Vielleicht findet der ein oder andere dann auch seine Liebe zu Flohmärkten :)

N9erz

Neues Jahr - Neuer Blog - Diesmal wirklich :)

Hallo Welt da drausen!

2013 steht gerade Mal so in den Startlöchern und ich brauche eine Aufgabe die für mich realistisch lösbar ist ;)

Darum habe ich mir (neben vielen anderen Ideen die in meinem Kopf gerade noch Sinn gemacht haben haben) überlegt einfach mein Leben zu teilen und dem "Trend" des Bloggens zu folgen.
Warum nicht über das eigene Leben philosophieren und eigene Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse teilen.

Sie zu teilen wäre jedenfalls der Sinn und Zweck, ob sich jemand findet den mein Leben so wirklich interessiert wird sich ja zeigen. :)

Also was habe ich mir überlegt grundsätzlich hier zu posten? Prinzipiell meine Meinung zu allen möglichen Dingen. Angefangen von Aktivitäten, Produkten über Bücher bis hin zu Games. Einfach alles was mir so in die Hände fällt.

Who Knows, vielleicht findet sich ja wirklich jemand da drausen der sowas lesen möchte :)

In diesem Sinne: 
Auf bald :)
N9erz